Hinter der Kamera – über mich

Gaby & Kimberly

Ich zähle mich zu jenen glücklichen Menschen, die ihr Leben mit Tieren verbringen durften. Das Interesse an ihnen führte mich zum Studium der Zoologie und Verhaltensforschung, die Liebe zu ihnen und der Wunsch solch zauberhafte Augenblicke bewahren zu können, zur Fotografie.

Ich war etwa acht Jahre alt und mächtig stolz, als ich von meinem Vater eine alte Kamera mit einem Schwarz-Weiß-Film anvertraut bekam. Eine mit mechanischem Filmtransport, eine die mich die Wirkung von Blende und Verschlusszeit lehrte. Auch das Motiv wollte gut gewählt sein, denn so ein Film hatte bloß 24 Aufnahmen und die Ausarbeitung war damals sehr teuer.
So streifte ich murz wichtig mit meinem Dackel durch die nahe Natur auf der Suche nach schönen Motiven…

…auch wenn ich viele Jahre leider kaum Zeit dafür fand, hat sich daran bis heute nicht viel geändert:
die Freude an einsamen Streifzügen durch die Natur ist geblieben, nur statt der Analogkamera ist nun eine Digitale mit im Rucksack und statt meinem braunen Dackel begleitet mich nun mein weißer Schäferhund.

Der Beruf…

Der nächste Schritt war, das Hobby zum Beruf zu machen. Was lag näher, als mein Wissen über Tiere und meine Liebe zu ihnen mit meiner Leidenschaft der Fotografie und Fotobearbeitung zu verbinden? Ja, ich dachte wirklich, ich hätte meinen Traumjob gefunden…

Fast vier Jahre war es auch so: lustige und manchmal auch lehrreiche Shootings mit interessanten vierbeinigen und gefiederten Persönlichkeiten, Kleine und Große, Junge und Junggebliebene… immer draussen in der Natur – bei schönem Wetter…

Die Ernüchterung…

Nun habe ich aber aus verschiedenen – privaten und beruflichen – Gründen, die Berufsfotografie an den Nagel gehängt. Einer davon ist, dass mit dem Gewerbe einige finanzielle Belastungen verbunden waren, wodurch aus dem “Fotofreude-machen-wollen” ein “MUSS zum Verdienen” geworden ist.
Dazu kam, dass ich in einem Teilzeitjob in einem Angestelltenverhältnis stehe, in dem ich sehr oft Dienst habe, wenn potenzielle Kunden ihre freie Zeit haben.

zurück zu den Wurzeln…

Also zurück zum Hobby – zurück zur Freude an der Fotografie.
Das bedeutet aber nicht, dass ich ab nun meine Fotos verschenken muss – ich würde mich aber freuen, wenn sich mein Hobby selbst finanzieren würde. 🙂