Platz ist Platz! ?

…oder wider die Natur?

Immer wieder bekomme ich zu hören, dass ein unerwünschtes Verhalten, z.B. eine Katze zu jagen, nicht durch Erziehung beeinflußbar sei, da es ja in der Natur des Hundes läge…

In meinen Augen ist das Quatsch. Ausrede somancher Hundebesitzer, und Ausflucht somancher Politiker eine generelle Leinenpflicht zu fordern.

Kimmy und die Nachbarskatze. In der Anspannung läßt sich leicht erkennen, dass sich die beiden „nicht hold“ sind 😉 doch durch das Kommando Platz durfte die Katze passieren…
..das war vor fünf Jahren (2015), mittlerweile hebt die Katze während ihrer Siesta, nicht einmal mehr den Kopf, wenn Kimmy vorbei geht…

Natürlich würde es dem Hund (wie auch meiner Kim) Spaß machen, die Katze zu jagen, aber auch in der Natur müssen Jungspunde lernen, sich zu beherrschen.

Ein ungeduldiges Vorspreschen könnte eine erfolgreiche Jagd vereiteln und das Rudel bliebe hungrig.

Es liegt also sehr wohl in der Natur des Hundes, sich beherrschen zu können und zu müssen, sich am übrigen Rudel zu orientieren und einen „Befehl“ abzuwarten.

Obwohl Bina hier den Kopf abwendet, hatte sie keine Angst vor Kühen, ganz im Gegenteil… …deswegen auch diese Übungssituation.

PS: ich rate von Nachahmung dringend ab! Die meisten Kühe kennen heutzutage keine Hunde mehr, und reagieren sehr aggressiv, überhaupt wenn sie Kälber führen!!!
Hier war das Vertrauen gerechtfertigt, denn die Kühe gehörten zur Familie und waren an Hunde gewöhnt. – Das wußte Bina allerdings nicht, die damals schon 5-jährig, mit etlichen „Baustellen“ in unsere Familie kam 😉

Kommentare sind geschlossen.